Das bin Ich

Viele haben gefragt, wer steckt hinter diesen Seiten?

Eigentlich habe ich nicht darüber nachgedacht, dass es Leute gibt, die sich dafür interessieren.
Jetzt für die, das es wissen möchte. Versuch ich ein bisschen von mir zu erzählen.

Ich heiße Fiona und stamme aus England.
Ich bin Jahrgang 58, bin aber erst mit zehn Jahren mit den reiten angefangen. 
Nicht das ich nicht früher hätte anfangen wollen, aber damals gab es nicht die Möglichkeit dazu.

Nach meiner ersten Reitstunde wusste ich, dass ich Pferde zum Beruf machen wollte,
leider kam es dann anders, wie bei so viele Menschen.

Geritten hab ich seit damals ziemlich jeden Typ von Ponys oder Pferden und ich habe viele Reitarten ausprobiert.

Mein alles erste Turnier war im 1972 und ich gewann mit dem Pony meiner Freundin den dritten Platz beim Fass springen. (in jeder Runde wird ein Fass aus der Reihe entfernt, man muss dann die in der Mitte befindlichen Fässer überspringen.)

Wir hatten in unsere Nähe eine tolle Reitschule, zugegeben es war keine von den vornehmen Schulen, sondern eine wo wir gelernt haben am Pony dran zu bleiben egal wie. Wir standen ständig auf der Matte, um bloß ein paar mehr Reitstunden zu ergattern.

Meine Reitlehrerin war eine passionierte Springreiterin, so dass sie mir diese Sportart nicht nur gezeigt, sondern mir die Möglichkeit eröffnete selbst an Spring -Turnieren teil zunehmen.

In England fanden beinah an jedem Wochenende ein „Gymkhana“ (Ponyspiele) statt,
Solche Turniere sind die besten Wege um anzufangen, weil Ponies grundsätzlich eigenwillig sind. Diese Zeit war eines der Schönste.

Eine meiner schönsten Erinnerungen, war die Teilnahme 1973 bei den „National Schools Jumping Championships“ beim „All England Jumping Course Hickstead“

Eigentlich hatte ich zu wenig Erfahrung für ein solches Turnier. Aber ich wollte einfach mitmachen und es hat sich gelohnt. Wir haben nicht gewonnen aber wir haben den achten Platz belegt von 42 Mannschaften, und wir durften das Stechen in der Hauptarena austragen. Im Jahre 1974 war unsere Schule wieder dabei, aber da hatten wir weniger Glück. Wieder ein Jahr später waren wir in die senioren Klasse neunzehnte.

Danach hab ich wieder vielen kleineren Turnieren gemacht mit vielen verschiedenen Ponies, dank meiner Mutter die immer bereit war mich hinzubringen.

Im Juli 1974 hab ich in Wales meine ersten Reiterferien verbracht und sogar den dritten Platz bei der Dressur Prüfung belegt, wobei „Dressur“ ist nicht wirklich meine Welt. Geritten hab ich auch in Schottland, der einzige Weg dieser wunderschönen Landschaft zu sehen.

Als mein Reitlehrerin auf der Suche nach einen neuen Pferd war, hab ich im August 1974 mein Traumpferd gesehen. Es war Liebe auf dem ersten Blick. Nach vielen Überredung und der Mithilfe meines Patenonkels, habe ich dann mein Traumpferd doch tatsächlich bekommen.

Ein „Blauschimmel“, „Irish Hunter“ Stockmaß circa 1,80m, mit einem „Ramskopf“ und mit breite Blesse.

Er hieß „Finnegan“ und hatte ein enormes Springvermögen. Leider war mein Gluck nur von kurze Dauer, nach ein sehr schweren Kolik ist er verstorben.

Viele liebe Freunde haben mir danach ihre Pferde zu Verfügung gestellt so dass ich weiter reiten konnte. Beim „Eridge Hunt Pony Club“ hab ich einige Abzeichen gemacht, und beim „Tunbridge Wells Riding Club“ hab ich mein erste Geländeprüfung gemacht.

Nach Beendigung meine Schule, wollte ich eine Lehre als Pferdewirt anfangen, zu der Zeit in England keine alltägliche Sache. Dank meines wunderbaren Vaters, hab ich tatsächlich eine solche Stelle bekommen.

Es hat mir daher sehr viel Kummer gemacht, dass ich diese Lehre, Krankheits- bedingt nicht vollenden konnte. Nach dieser traurigen Feststellung habe ich mir zum Trost ein „Shetland Sheepdog“ zugelegt, als ein zweites Pferd zu kaufen leider nicht möglich war .

1977 habe ich geheiratet und bin ich nach Deutschland gezogen, Dank meine ehemaligen Schulfreundin die hier lebt, bin ich wieder zum Pferd gekommen, trotz das die Reitweise sehr viel anders war als bei mir zuhause. Leider konnte ich hier nicht Unterrichten, so wie ich das in England gemacht habe. Nach der Geburt meine beiden Kinder (Madchen & Junge) bin ich nur bei meiner Freundin hin and wieder geritten.
 
Im 1984 sind wir umgezogen und ich fing an ein Pferd von eine bekannte zu reiten. Im 1986 wurde ich gefragt, ob ich nicht Lust hätte im Dorf, eine Voltigiergruppe mit zu gründen. Meine damalige Bekannte hat uns ihre Pferd zu Verfügung gestellt, einen Halb-Norweger.

Er hatte vorher nie Voltigiert, und wir auch nicht! Es war eine ganz tolle Zeit. Zeitweise mit bis zu 15 Kinder gleichzeitig, natürlich inklusive  meine eigene Kinder.
  
Wir hatten mehrere Auftritte für unseren Verein und haben Dank meiner tollen Kinderschar sogar einen zweiten Platz auf ein Turnier gewonnen. In dieser Zeit absolvierte ich noch ein Voltigier -Lehrgang in Traventhal als Übungsleiterin für Pferdesport.

Leider ist nun auch diese schöne Zeit vorbei gegangen, ich bin weggezogen und habe wieder geheiratet und noch zwei Kinder bekommen ( Zwei Jungs), so dass ich die Reiterei erstmal aussetzten musste.

1998 gab es wieder ein Umzug und ich musste erstmal meine Leben wieder neu ordnen.
Von da bis 2002 hab ich leider wenig Zeit zum Reiten, und auch nicht die Möglichkeit.

2002 hab ich mein Traummann kennen gelernt, nein, stimmt nicht ganz ich hab ihn 1998 kennen gelernt, und zusammen haben wir wieder von vorne angefangen.

Als Computer Fachmann meinte er, ich soll mein eigene HP bauen, und so ist Pferd4fun entstanden.

und auch einige andere HPs

www.galerie.fionze.com - Gallerie unser Websiten
www.graphics.fionze.com - Graphiks erstellt in PhotoImpact
www.workshop.fionze.com - Mein anfangs Graphik arbeiten und mehr
www.art-graphics.fionze.com
- Mehr Graphiks erstellt in PhotoImpact
www.graphics2012.fionze.com
- Graphiks mit PI und PSP

Seit 2012 bin ich Freiberufliche Autorin

www.fionze.de - Fionze eine unheimliche Geschichte

Als letztes möchte ich noch ein Dankeschön loswerden, alles wäre ohne die Hilfe meiner Eltern nicht möglich gewesen, ihre Bereitschaft mir zu helfen und mir mein Träume zu ermöglichen. Auch ein dank an meine 4 Kinder die mir immer zur Seite gestanden haben, und für mein Mann für sein unerschütterliches Vertrauen in meine Arbeit und seine Geduld wenn alles nicht so schnell ging wie ich es möchte.